Ausgelacht

 

Ausgelacht

 

Nun steht ihr wieder vor mir und schaut mich fragend an.

Verdammt noch mal, wer hat euch frei gelassen?

Mit meinem Lachen hatte ich euch verbannt.

In den Keller der Unsichtbarkeit.

In den Bunker der Unfühlbarkeit.

Weg – nur weg…

 

 

Nun steht ihr wieder vor mir und schaut mich fragend an.

Verdammt noch mal, ihr tut mir weh.

Ihr habt mir immer weh getan.

Was wollt ihr denn von mir? Was habe ich euch getan?

Weg mit euch – nur weg…

 

 

Doch ihr steht weiter vor mir und schaut mich fragend an.

Und langsam beginne ich zu verstehen.

Ausgelacht.

Nicht fühlen müssen, nicht spüren müssen.

Weglachen, was weh tut.

Lachen, bis es weh tut…

 

 

Nun steht ihr vor mir und lasst euch nicht mehr weglachen.

Es hat sich ausgelacht.

 

 

Versuchsweise nehme ich euch in mein Herz.

Und fühle…

den ganzen Schmerz der vergangenen Jahre,

die ungeweinten Tränen meinen bisherigen Lebens,

euch – die ungeliebten Gefühle.

 

 

Ganz sachte verwandelt ihr euch.

Unter Schmerz, Kummer und Angst erscheinen

Akzeptanz, Frieden und Freude.

Mein Gott! Vor euch hatte ich solche Angst?

 

 

Das Lachen ist mir vergangen. Ich brauche es nicht mehr.

Ja, ausgelacht!

 

Nun steht ihr vor mir.

Ich öffne mein Herz und schaue euch lächelnd an…

 

 

 

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12 Kommentare zu “Ausgelacht

    • Liebe Kristina,

      lieben Dank für Deine Rückmeldung :-).

      Dieser Monat hat es in sich – für mich zumindest – und ich begegne mehr und mehr mir selbst.
      Lange Zeit fand ich Galgenhumor klasse und habe ihn in schwierigen Zeiten selbst ausgiebig praktiziert.
      Heute aber frage ich mich, wer hängt denn da am Galgen des Humors? Möglicherweise mein authentisches Selbst, das Schmerz und Kummer nicht zeigen darf/will???

      Mehr dazu im nächsten Artikel, in dem ich ausführlicher darüber erzähle :-).

      Hab einen wunderbaren Start in die neue Woche und ganz liebe Grüße – Marya 😀

  1. Es heisst zwar „Humor ist wenn man trotzdem lacht“, nur manchmal ist einem nicht mal zum müde grinsen und dennoch lacht man…das ist Galgenhumor vom feinsten.Find ich auch.Am Galgen hängt das ehr das wahre selbst…das umgemurkst wird…..
    Einen wunderbaren Start wünsch ich auch liebe Marya…

    • Liebe Kristina,

      ich glaube mittlerweile, der Spruch „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ kommt aus einer ähnlichen Ecke wie „Nur die Harten kommen in den Garten“.
      Nur keine Schwäche zeigen, anderen mit unserer Schwäche nicht zur Last fallen und wie immer hart gegen uns selbst sein. Und am besten mit einem „fröhlichen“ Lachen überspielen.

      Ich liebe es nach wie vor zu lachen und bin gerne fröhlich, aber nicht mehr, wenn ich es nicht fühlen kann. Ich lerne gerade, authentisch sein zu dürfen, mit allem, was ich gerade bin. Fröhlich, traurig, albern, genervt, zornig, gelangweilt, to be continued…:-)
      Ein ganz wichtiger Teil der Selbstliebe, der sich hier gerade zeigt. Mit dem hatte ich so gar nicht gerechnet.
      Mal schauen, was sich daraus entwickelt…

  2. Interessant, interessant liebe Marya,

    bin ja auch eher der Typ der noch lacht, auch wenn er den Kopf schon unterm Arm trägt. Kam richtig ins Grübeln grad. Dabei fiel mir auf, dass ich eher lache, wenn ich in Gesellschaft bin. Wenn ich allein bin, bin ich schon ernster. Lache selten mit mir allein und wenns mega schlimm ist, dann lass ich meine Schmerzen und Ängste auch mal raus. Trotzdem bin ich mit dem Lachen in Gesellschaft authentisch. Ob das Galgenhumor ist oder ob ich die anderen nicht belasten will? Hm, ich weiß nicht. Im Grunde tut es mir auch gut. Es ist nicht nur ein Überspielen, es löst sich dann auch etwa in mir und läßt es mich leichter ein Stück weiter meines Weges gehen. Es ist sozusagen auch ein Stück Schutz, um nicht ganz nach unten zu fallen.

    Alles lache ich natürlich nicht weg.Das wär ja fatal ansonsten wäre es genialste energetische Heilmethode 😀 Ich kann schon sagen was Sache ist. Es ist eben auch Situationsbedingt.

    Sei froh gemut und ganz lieb gegrüßt
    Fee

    • Liebe Fee,

      mich hat ein Erlebnis ins Grübeln gebracht und ich musste mich danach fragen, wann, wie und warum setze ich mein Lachen ein. Ich habe einen sehr lieben „Arschengel“, der mir diesbezüglich sehr gerne die Steilvorlagen gibt ;-). So auch dieses Mal.

      Mehr dazu schreibe ich meinem nächsten Artikel, der es dann näher erklärt.

      Aber mir ist auf diese Weise sehr bewußt geworden, wie wenig ich mich um die „sogenannten“ schwierigen Gefühle kümmere. Ich flüchte in den Verstand, ich flüchte in Aktivitäten und ich flüchte mich auch in den Humor. Aber ich flüchte und stelle mich den Gefühlen nicht. Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als stehen zu bleiben und sie anzuschauen. Meinen Frieden mit ihnen zu schließen. Tue ich es nicht, habe ich kurz darauf überall Schmerzen in den Gelenken.

      Aber Näheres dazu im nächsten Artikel, der in Kürze erscheint :-).

      Bis dahin ganz liebe Grüße an Dich und alle hier Lesenden – Marya

      • Ah ja, liebe Marya,
        beim Lesen ratterte es in mir und ich bemerke, dass dieses Verhalten bei mir längst nicht mehr so ausgeprägt ist. Für manche erscheine ich, wenn ich zu meinen Gefühlen stehen, dann manchesmal sehr unbequem oder ernte auch Unverständnis. Das muss ich dann in Kauf nehmen, auch wenn mir das Verhalten der anderen manchmal noch weh tut. Ha… „Weh tut!!!“ 😉

        Ganz liebe Grüße
        Fee 🙂

  3. Danke für den Beitrag Marya,

    Du schreibst:
    – „Nur keine Schwäche zeigen, anderen mit unserer Schwäche nicht zur Last fallen und wie immer hart gegen uns selbst sein. Und am besten mit einem “fröhlichen” Lachen überspielen“ –

    JA!!!! Das kenne ich auch seeeehr gut!.Immer stark sein! Andere aufmuntern wo man kann. Sich selbst keine Schwächen eingestehen! Oh man …!!!
    Ich übe mich auch schon eine ganze Weile darin, „authentisch“ zu sein und da fallen mir immer öfter die Situationen auf, in denen ich meine „Rolle“ spiele!

    Herzliche Grüße, Sylphe

    • Liebe Sylphe,

      je nach Prägung ist es nicht ganz leicht, aus diesen konditionierten Rollen auszusteigen. Angst vor Liebesentzug und Zurückweisung spielen dabei sicher eine große Rolle – bei mir zumindest, wenn ich ehrlich in mich reinhorche *seufz*.

      Manchmal fällt es mir auch gar nicht mehr auf, dass ich gerade diese Rolle bediene. Bis mich einer meiner Arschengel auf charmante Weise darauf hinweist ;-). Manche Arschengel sind diesbezüglich ja richtige „Hingucker“ :mrgreen:.

      Toi, toi, toi für Deine „Authentisch-Übung“ und vielleicht magst Du zwischenzeitlich ja hier mal berichten? 🙂

      Ganz liebe Grüße – Marya

  4. JA!!! Ausgelacht!!! 😦 … Passt!!!

    Eben habe ich der „Geistigen Welt“ die Freundschaft gekündigt!!!
    Ich mag nicht mehr, habe keine Lust mehr!
    Und ehrlich, ich habe wirklich so langsam das Gefühl, die sitzen da oben und lachen sich kaputt! Haben ihren Spaß und überlegen ständig, was sie uns noch antun können! 😦

    Also eine Zusammenarbeit stelle ich mir anders vor … und wenn das nicht auf Gegeseitigkeit beruht, bin ich draußen!

    Ich mag nicht mehr „Rätselraten“! Mich immer darum bemühen das „Richtige“ zu tun! Versuchen, herauszufinden was man mir sagen will, oder was „…“ bedeutet!

    Ich mag nicht mehr kämpfen, habe keine Lust mehr auf den ganzen Krempel.
    Unter „Zusammenarbeit“ stelle ich mir wirklich was anderes vor.

    Entweder, wir sind ein Team, oder wir sind es nicht!!! 😦

    Sorry aber so ist es für mich! Ich fühle mich momentan wirklich nach „Freund oder Feind“?!

    Guts Nächtle Ihr Lieben und nichts für Ungut, Sylphe

    • Liebste Sylphe,

      och Mönsch, ich drück Dich jetzt einfach mal ganz lieb und mitfühlend.

      Dieser Monat scheint es wirklich in sich zu haben. Mir fliegt hier auch gerade alles um die Ohren, was ich all die Jahre unter meinen Deckeln gehalten habe. Nun will wohl alles von mir angeschaut werden und das ist unglaublich anstrengend.

      Wenn ich zwischenzeitlich mal keine Lust mehr auf all das habe und auch meiner inneren Stimme, die immer wieder versucht, mir Mut zu machen, nicht mehr glauben mag, tröstet mich P’taah.

      Ihr wisst, dass das Universum alle Eure Ängste unterstützt/fördert, die ganze Energie, die Ihr in Eure Ängste steckt, die ganze Energie, die Ihr in das Verstecken von dem hinein tut, was Euch nicht gefällt. Das Universum wird Euch absolut dabei unterstützen und Euch noch mehr davon geben. Wo hinein auch immer Ihr Energie steckt, dabei hilft Euch das Universum.

      Ihr mögt also in Eurem Leben ein bestimmtes Muster erkennen. Das, was nicht geklärt wurde, das werdet Ihr erschaffen und wieder-erschaffen und wieder-erschaffen, an allen Tagen Eures Lebens, bis Ihr es beilegt. Und wie tut Ihr das? Seht Euch das an, was Euch in Eurem Leben nicht gefällt und das, was Ihr nicht begehrt, seht Euch Eure Glaubenssätze über Euch selbst an, die dies erschufen und Eure Angst. Wenn Ihr dies alles willkommen heißt/umarmt, könnt Ihr dies absolut verändern.

      aus: P’taah – Botschaft Mai 2012 – Quelle: Deutsches Webforum für Seth
      http://www.sethforum.de/phpBB3/viewtopic.php?f=9&t=1342

      Und dies ist aus der Juni-Botschaft und deckt sich mit den Infos meiner inneren Stimme:


      Wie heißt Ihr nun die Dinge willkommen, die Ihr erschafft und nicht mögt? Schritt eins ist es zu wissen und die Verantwortung dafür zu übernehmen und einzuräumen, dass Ihr das erschaffen habt, was auch immer es in Eurem Leben sein mag.

      Euch selbst zu sagen: “Das habe ich erschaffen. Und in Wahrheit habe ich das erschaffen, um in das Wissen meines Gott-Göttinnen-Sein zu gelangen.

      Dann seht Ihr Euch an, was außerhalb von Euch geschieht im Wissen, dass das, was auch immer es sein mag, was Ihr als im draußen wertet, in Wirklichkeit das ist, was Ihr innerlich wertet. Alle diese Teilchen, die Ihr weggesteckt habt und nicht anerkennen wollt, bringt Ihr ins draußen, und sie sind ein Spiegel für Euch.

      Quelle: http://www.sethforum.de/phpBB3/viewtopic.php?f=9&t=1372

      Ich umarme Euch alle, die Ihr hier gerade mitlest und Euch ebenfalls durchgeschüttelt fühlt vom Leben.

      Alles Liebe – Marya

  5. Hallo liebe Sylphe…..ja den Humor oder auch nicht, versteh ich auch oft nicht.
    Ich kann Dich sehr sehr gut verstehen.Wenns leicht mit denen daoben gehen soll, wieso geben sie nicht mal unverblümt einen Hinweis bzw. arbeiten wirklich Hand in Hand.Ist das nur !ausserwählten! vorbehalten??Kann nicht sein.Glaub ich auch nicht.Nur wieso machen die einem das so kompliziert??Ach ich drücke dich mal und sende dir einen lieben Gruß.Nichts wird so heiss gegessen wies gekocht wird!!!

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