Pfingsten und der Geist der Erkenntnis


 

Dialog am Pfingstmontag

Ich: „Ich bin so traurig und enttäuscht :-(. Ich weiß ja, dass es wichtig ist, meine täglichen ME-Übungen zu machen. Du hast es mir so oft erklärt und mich liebevoll angestupst, mir die Zeit dafür zu nehmen. Und es hat ja auch für meine Verhältnisse schon ziemlich lange geklappt. Aber jetzt krieg ich die Kurve nicht mehr. Ich weiß ja, dass ich genug Zeit gehabt hätte, die Übungen zu machen. Aber ich schaff es einfach nicht. Ich bin so lustlos, so unmotiviert und heute auch ein bisschen resigniert :-(.

Du sagtest, dass wir uns an Pfingsten wieder zusammen setzen und ich erkennen würde, welch wunderbares Geschenk in diesen Übungen verborgen liegt. Es tut mir so leid, weil ich nicht auf Dich gehört habe. So oft habe ich erfahren dürfen, dass Du am Ende immer Recht hattest. Und ich weiß, dass pure Liebe aus Dir spricht. Aber ich habe es nicht geschafft. Ich habe es versemmelt und schäme mich dafür. Ich bin so voller Widerstand und weiß nicht mehr, was ich tun soll.“

Meine innere Stimme: „Geliebtes Kind, Du weißt, dass ich immer für Dich da bin. Wann immer Du Zweifel spürst, Angst oder Kummer, suche die Verbindung zu mir. In dieser Verbindung findest Du alles, was Du brauchst.“

Während ich die Worte meiner inneren Stimme höre, fühlt es sich an, als würde ich von einer weichen, kuscheligen Decke voller Liebe umhüllt. Ich merke, wie die Spannung in mir nachlässt.

Meine innere Stimme: „Geliebtes Kind, nutze die Gelegenheit und mach eine ME zum Thema Widerstand. Und bitte denk daran: es geht um die Annahme.“

Ich höre das liebevolle Lächeln, das in den Worten meiner inneren Stimme mitschwingt und denke: „Na, wenn ich eh schon hier sitze, kann ich es ja zumindest mal ausprobieren.“

 

Ich konzentriere mich auf mein Herzzentrum, setze mental die beiden Punkte und bitte um eine ME mit dem Ziel, Frieden zu schließen mit meinem inneren Widerstand.

In der ME sehe ich mich und erschrecke angesichts des Bildes, das sich mir bietet. Mein Körper ist übersät von Stacheln. Nein, wenn ich genauer hinschaue, sind es übergroße Eisennägel, die aus meinem Körper in alle Richtungen ragen. Die alles fernhalten, was sich mir nähern könnte. Betroffen schaue ich zu, was weiter passiert.

Ich höre meine innere Stimme flüstern: „Du weißt, was zu tun ist.“ Dann entdecke ich in dem Bild eine weitere Person. Das bin ja schon wieder ich, nur dieses Mal so, wie ich mich auch kenne. Meinem Ich, so wie ich es kenne, gegenüber steht mein Widerstands-Alter Ego und funkelt mich kampflustig an. „Uff erstmal!’“ denke ich und ein tiefer Seufzer steigt in mir auf, während liebevolle Worte in meinem Ohr schwingen. „Ja, Du weißt, was zu tun ist.“

Ich stelle mich hin, breite meine beiden Arme aus und spüre, wie sich mein Herzzentrum öffnet und ganz weit wird. Dann spreche ich die magischen Worte: „Ich bin jetzt bereit, Frieden mit mir und meinem Widerstand zu schließen. Ich bin jetzt bereit, den Widerstand zurück in mein Herz zu nehmen.“

Mein über und über mit Nägeln bestücktes Alter Ego kommt langsam auf mich zu. Mir wird ganz mulmig. „Oh Gott, das tut bestimmt tierisch weh, wenn ich damit in Berührung komme!“ Als könnte mein Alter Ego Gedanken lese, hält es inne und schaut mich skeptisch an, als wollte es fragen: „Na, kann ich Dir dieses Mal trauen oder drehst Du Dich wieder voller Abscheu um und läufst weg, wenn ich Dir zu nahe komme?“

Meine innere Stimme tönt liebevoll und eindringlich: „Trau Dich, geliebtes Kind! Vielleicht wirst Du gleich ein Wunder erleben.“

Also bleibe ich stehen, mit weit geöffneten Armen und zittrigen Knien. Mein widerborstiges Alter Ego kommt immer näher und ich sehe, wie es die mit Nägeln bestückte Hand nach meinem Herzzentrum ausstreckt. „Oh Gott! Ich kann nicht hingucken. Gleich werde ich von den Nägeln aufgespießt,“ denke ich und schließe voller Angst meine Augen.

Dann berührt es mich – ganz sanft, zart und warm. Verdutzt öffne ich die Augen und meine Verwunderung steigt angesichts dessen, was sich vor mir abspielt. Mein nägelbesetztes Widerstands-Alter Ego hat sich verwandelt – in eine Vielzahl winzig kleiner Partikelchen, die nun in einer Art Welle auf mein Herzzentrum zu schweben und von diesem aufgenommen werden. Die Welle breitet sich in mir aus und während die Bilder der ME damit enden, fängt das zarte, sanfte, warme Gefühl an, mich gänzlich auszufüllen, bis Tränen der Rührung in meinen Augenwinkeln kitzeln.

 

„Dies ist mein Geschenk zu Pfingsten für Dich, geliebtes Kind,“ höre ich meine innere Stimme voller Liebe sagen. „Erst, wenn Du wahrhaftig bereit bist, etwas in Dein Herz zu nehmen, kollabiert die Materie und wird wieder zur Welle der Möglichkeiten.“

Frohe Pfingsten!

 

[…Pfingsten ist also das Fest des Heiligen Geistes. Doch was meint eigentlich das Wort „Heiliger Geist“? Viele Menschen können mit diesem „Wesen“ nur wenig anfangen. Selbst bekennende Christen haben mit ihm ihre Schwierigkeiten. Er hat eben etwas Undefinierbares an sich. Die kindliche Vorstellung verbindet mit dem Wort Geist vielleicht das Wesen eines Gespenstes. Ein Gespenst geistert jedoch durch die Nacht und gilt als Schreckgestalt. Der Heilige Geist, der Geist Gottes, soll den Aposteln jedoch am hellichten Tag erschienen sein. Er verbreitete keine Angst, sondern erfüllte im Gegenteil die Menschen mit Mut und Kraft. Diese Eigenschaft wird ihm auch heute noch zugeschrieben.Nach kirchlicher Lehre wurde der Heilige Geist ausgesandt, um Person, Wort und Wirken Jesu Christi lebendig zu halten. …]

Quelle: http://pfingsten-info.de/name-bedeutung/index.html

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13 Kommentare zu “Pfingsten und der Geist der Erkenntnis

  1. Kopfschüttel..wieso nur steht da meist auch mein Thema…genau so fühl ich mich im Moment!!Ich werde eine ME genauso für mich machen.
    Dieser Blog ist einfach genial..ich danke dir sehr für das was du hier schreibst…und sende dir liebe Grüße & Gedanken.

    • Liebe Zaubermaus,

      ich danke Dir – für Deine lieben Worte und Dein Feedback :-).
      Ja, bitte probiere die MMT mal aus und berichte uns dann.

      Ich werde gleich in einem neuen Artikel ein bisschen von den ersten kleinen Wundern erzählen, die mir die gestrige Erkenntnis beschert hat.

      Ganz liebe Grüße und toi, toi, toi – Marya

  2. Liebe Marya,

    danke für das tolle Posting!
    Das ist – wie viele andere auch – nur schöööööööööööööööööön.

    Alles Liebe
    Michaela

  3. Mir geht es wie Zaubermaus … das Thema trifft mal wieder! Und mir geht es wie Dir Marya … ich bin ungeduldig und lustlos, bin am zweifeln und zetern! Ich mag nicht mehr warten und hoffen und bangen um dann doch wieder da zu stehen und zu bemerken, dass alles doch nichts bringt! 😦
    Liebe Grüße Sylphe

    • Liebe Sylphe,

      ja, diese Phasen kenne ich auch nur zu gut. Fühl Dich lieb und aufmunternd umarmt und wirf die Flinte bitte nicht ins Korn. Wenn es solche Tage gibt, dann komm hierher zu uns anderen, die wir uns am Leben versuchen und lass Dich von uns liebevoll drücken und Dir Mut zusprechen. Wir sind gerne für Dich da, so wie es meine innere Stimme für mich ist.

      Eine innige Umarmung von Herz zu Herz – Marya

  4. So also ich hab vorhin mal meins gematrixt.Zum Thema „Hoffnungslosigkeit“..die mich immer wieder erwischt.Wie das sprichwörtliche Murmeltier.Ich „sah „eine sehr große sandfarbene Kugel.Wesentlich größer als ich selber.Ich merkte wie ich schob und schob ab und an anhielt, weils schwer und anstrengend ist.Und das war dann fatal, schwupps kullerte sie nämlich wieder an mich.Und wieder von vorn.Ich frage die Kugel um Rat und ich vernahm du machst immer dasselbe(das weiß ich ja auch dachte ich).Du rollst nur immer zu einer Seite.Und zu Anfang mach mich mal bunter..Bunter???Ich malte das Ding mental kunterbunt an.Das gab zumal ein anderes Gefühl.Und dann rollte ich die Kugel nach rechts.Da rollte sie runter…und runter….ich stand da auf einmal auf weiter Flur.Das war so seltsam das ich mich setzen musste.Kopf auf die Knie.Es war nur Stille….
    Keine Ahnung was nun kommt….ich wollte dann auch aus der Matrix raus.Das war sowas von seltsam…kopfschüttel…

    • Liebe Zaubermaus,

      wow, was für tolle Bilder hast Du da erhalten :D!!

      Mit welcher Intention hast Du die Matrix gemacht? „Frieden schließen mit meiner Hoffnungslosigkeit und zurück ins Herz nehmen“? Ich spüre im Anschluss an meine MMT’s, die zurück ins Herz gehen, dass ein Gefühl wie eine Welle hoch kommt. Mal ist es ganz sanft und zart, mal wie eine Euphoriewelle, die mir Tränen in die Augen treibt. Aber danach fühle ich mich stets besser, leichter, friedlicher oder glücklicher *lächelt*.

      Nun bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, was bei Dir in der Folge passiert.

      Danke, dass Du das mit uns teilst :-).

      Ganz liebe Grüße – Marya

  5. Ja genau so hab ichs formuliert bis auf den Herz zusatz.DAS hab ich glatt vergessen mensch.Da nehm ich mir das letzte Bild nochmals vor später wenn ich Ruhe hab.Ich muss meist aufzeufzen(schreibt man das eigentlich so?) jedenfalls ist das mein Zeichen das es gut ist…Ich bin auch sehr gespannt.Immer gelingt mir das nämlich nicht..liebe Grüße zurück. 🙂

    • Liebe Zaubermaus,

      wenn Du Lust und Zeit hast, probiere es doch mal mit genau dem Zusatz „zurück ins Herz“ :-). Ich hab den Eindruck, dass meine innere Stimme genau darauf großen Wert legt.
      Das Seufzen ist auch bei mir oft das Signal für „habe fertich“ :D. Und ebenso häufig auch das Startsignal für die emotionale Welle, die ich dann spüre.

      Ich wünsche Dir eine zu Herzen gehende Matrix und drücke meine Däumchen – Marya 🙂

  6. Und genau das üb ich seit einigen Tagen.Hab ganz vergessen das du das geschrieben hattest liebe Marya!!Eben im Herzbereich liegt die Kraft u n d das Potenial von mir.Also momentan fliegt mir das überall um die Ohren!!Danke das ich das kapiere!!!!!!!!!

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