Spieglein, Spieglein an der Wand. Hast Du schon mein Problem erkannt?

 

Der Frühling ist da, der Sommer naht mit Riesenschritten (und ist manchmal schneller als der Frühling – zumindest was die Temperaturen anbelangt)… Wo also ist die Bikini-Figur??

In meinem Fall „long time no see“ ;-). Aber das macht ja nichts. Wozu gibt es die Zauberformeln der Neuzeit? Matrixen statt Weight Watchers oder Eiweißdrinks war die Devise.

Und so begann ich zu pointen – meine Resonanz zu Übergewicht, alle möglichen Glaubenssätze zum Thema „Gewicht & Ernährung“, Ängste, Befürchtungen – das ganze Programm. Ich integrierte neue Glaubenssätze und Denkmodelle zum Thema Essen, erhöhte meine Fettverbrennung durch Matrixarbeit ebenso wie meinen Grundumsatz.

Nachdem ich eine ganze Weile damit verbracht hatte, gab es beim Pointen keine Resonanzpunkte mehr, die ich zum jeweiligen Aspekt finden konnte. Also ließ ich das Thema erst einmal ruhen und beobachtete, was sich nun tat. Und in der Tat zeigte meine Matrixarbeit Wirkung: ich nahm zu!

‚Ok, also gibt es doch diese Erstverschlimmerungen wie bei homöopathischen Anwendungen. Das geht bestimmt nach ein paar Tagen wieder weg.‘

Was nach ein paar Tagen weg ging, war meine Zuversicht, denn mein Bauchumfang hatte das Multiplizieren entdeckt 😕 . Da wurden über Nacht nicht nur ein paar Gramm dazu addiert, nein, die addierten Gramm vervielfachten sich, die fiesen Biester! Wie heißt es so schön im Jugendslang? „Fettverbrennung is a bitch!“

‚Verflixt noch eins!! Was ist denn beim Matrixen schief gelaufen? Hab ich irgendwas übersehen oder vergessen?‘

Also noch mal ran ans 2-Pointing. Thema „mein Übergewicht“. Doch nichts passierte. Kein zweiter Punkt zu finden, keine Welle. Keine Resonanz mehr zu dem Thema.

‚Supersache! Und nun?‘

Ich beschloss, der Geschichte noch eine Woche Zeit zu geben. In der Zwischenzeit überlegte ich mir schon mal einen Plan B. Welche Möglichkeiten gab es, dem Michelin-Männchen in mir im wahrsten Sinne des Wortes zu Leibe zu rücken, wenn die Matrixarbeit nicht fruchten würde? Fasten? Ab 17 Uhr nichts mehr essen und 2 Stunden Sport am Tag einplanen? Denn eins war klar – so konnte es keinesfalls weitergehen.

Doch genau so ging es weiter. Während ich täglich mit wachsendem Entsetzen auf meinen Körper schaute, schien der seine Liebe zum Sumoringen entdeckt zu haben. Und wenn er so weiterwuchs, würde ich bald auch nur noch die „Sumoringerpampers“ tragen können, weil mir der Rest meiner Klamotten nicht mehr passt. Ich merkte, dass mich allmählich Verzweiflung übermannte :cry:. Was hatte ich nur übersehen? Wo war der Fehler? Wo der Haken an der ganzen Geschichte??

Dann lenkte mich ein ganz anderes Thema von meiner vorgenannten Baustelle ab. Seit einigen Wochen plagten mich phasenweise immer mal Gelenkschmerzen an verschiedenen Stellen. Bei einigen hatte ich ungewohnte Bewegungen als Auslöser im Verdacht. Bei anderen Gelenken gab es jedoch keine offensichtliche Erklärung. Da ich ohnehin einen Arztkontrollbesuch auf dem Zettel hatte, erwähnte ich dies und meine übliche Blutspende für die Laborwerte erhöhte sich spontan um einige Röhrchen. Auf das Ergebnis war ich allerdings nicht vorbereitet: eine Autoimmunerkrankung, die sich üblicherweise auf der Haut bemerkbar macht, hat bei mir nun auch die Gelenke befallen.

Durchschnaufen und dann inne halten! Welche Botschaft steckt in dieser Erkrankung?

Auf der Internetseite www.autoimmunerkrankungen.net wird folgende Definition gegeben:

Unter Autoimmunerkrankungen versteht man Krankheiten, bei denen sich das Immunsystem nicht gegen eindringende Bakterien, sondern gegen den Körper selbst richtet.

Gegen den Körper, gegen den Körper, gegen den Körper… Und plötzlich sah ich den ganzen Zusammenhang. Mein Körper war mein Spiegel, mein Botschafter. Wieder einmal.

Im letzten Jahr machte er mich durch eine Brustkrebserkrankung schon auf sich aufmerksam. Nun dachte ich, es sei nach einem nicht immer leichten Therapiejahr wieder alles in Ordnung und jetzt die Autoimmunerkrankung. Wobei ich die auch schon einige Jahre lang habe, allerdings nur auf der Hautebene, was lästig, aber nicht weiter einschränkend war.

Ich wollte den Haken an der Geschichte mit dem erfolglosen Gewichtmatrixen finden – nun hatte ich ihn. Gegen den Körper, gegen den Körper, gegen den Körper!! Mein Gesundheitszustand spiegelt mir gerade exakt meine innere Haltung. Autoimmunerkrankungen sind Kriege gegen den Körper. Krebs ist ein Krieg gegen den Körper, den man sogar recht schnell verlieren kann.

Und was mache ich seit vielen Jahren? Ich schaue in den Spiegel, lehne ab, was ich sehe und führe Krieg gegen den Körper. Mit Diäten, Radikalkuren, Sport nicht aus Spaß an der Freud, sondern um meinen Körper zu disziplinieren.

Während ich dies hier schreibe, stehen meine Augen unter Wasser und mir wird mehr als schmerzlich bewusst, wie unerbittlich ich all die Jahre gegen mich selbst und meinen Körper angegangen bin. Hart und oft auch gnadenlos. Und jetzt verstehe ich auch, warum meine Matrixarbeit so keinen Erfolg haben konnte. Ich habe versucht, sie wie eine Waffe gegen mich selbst zu richten – autoimmun für Fortgeschrittene. Aber so funktioniert es nicht – Gott sei Dank.

Ich bin Anfang des Jahres angetreten, um den Weg der Heilung und Transformation zu gehen. Nun bin ich dankbar, dass meine geistigen Helfer diesen Wunsch ernst genommen haben und mir wirklich den Weg zur Heilung zeigen. Ich verstehe, dass mein Zauberstab aus der Matrix nicht dazu da ist, um gegen irgendetwas anzukämpfen – weder gegen mich noch gegen meine Schöpfungen.

Ich bin beschämt, berührt und bereit, jetzt wirklich heil zu werden.

Also zurück auf „Los“ und auf in eine neue Runde…

 

Eckart von Hirschhausen über „äußere Form und innere Haltung“

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7 Kommentare zu “Spieglein, Spieglein an der Wand. Hast Du schon mein Problem erkannt?

  1. Liebe Marya,

    danke für den Denkanstoss und Eckhart.

    Vielleicht sollte ich mir einige Sätze aus seinem Programm „einmatrixen“, damit ich öfter daran denke.

    Ob ich Dein „Gott sei Dank“ so unterschreibe, darüber muss ich noch mal nachdenken.

    Es gibt für so vieles eine Gebrauchsanweisung, aber die wirklich wichtigen fehlen mir irgendwie…
    Falls Du eine Gebrauchsanweisung fürs „sich annehmen“ findest… die hätte ich auch gerne. 😉

    In diesem Sinne http://www.youtube.com/watch?v=V1yEIaoRNhE
    Michaela

    P.S. oder doch?

    • Liebe Michaela,

      „es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht“ – das passt *lächelt*.
      Aber vielleicht ist es doch einfacher als wir derzeit glauben? 😉

      Ich habe „Gott sei Dank“ geschrieben, weil ich mittlerweile spüre, dass ich beim erfolgreichen Gewichtswegmatrixen zwar vorübergehend glücklicher gewesen wäre, aber ich hätte das Kernproblem „ich gegen mich“ nicht sehen können. Obwohl ich mich schon für ziemlich reflektiert halte, sind hier mittlerweile Themen hochgekommen, die habe ich auch mit viel Suchen bislang nicht gesehen bzw. sehen können. Im Augenblick fühlt es sich gerade so an, als sei die Zeit der Oberflächenkorrektur vorbei und nun geht es in die Tiefe. Und darüber bin ich von Herzen froh, auch wenn ich das so nicht vorhergesehen habe, als ich mit dem Bloggen anfing. Ich dachte, ich teile mit Euch einige meiner Schwingungsgeschichten ;-). Dass ich dabei aber erstmal in meine eigenen Untiefen steigen muss, ist für mich auch überraschend, aber so was von STIMMIG :-).

      Ich kann noch nicht genau sagen, ob ich schon ein Rezept für „sich selbst annehmen“ gefunden habe. Aber ich experimentiere damit herum und werde jetzt etwas zeitnaher von diesen Experimenten berichten. Vielleicht ist ja etwas dabei, was Dich anspringt und sagt: „Probier mich aus!“ ? 🙂

      Ganz liebe Grüße – Marya

      P.S. Aber es kommt tatsächlich in Kürze auch mal eine Schwingungsgeschichte. Empfangen habe ich sie schon in einer ME.

  2. Moin liebe Marya,

    ich hab auch beim durchlesen deines Berichtes Pipi in den Augen. Doch wie wunder-voll was du wieder für dich und uns entdeckt hast.

    „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“
    Tatsächlich mein Konfirmantenspruch den ich mir damals selbst ansgesucht habe.

    „Liebe dich selbst und dann können die anderen dich gern haben.“
    Moderne Übersetzung von Hirschhausen. Hi hi… wie wahr.

    Warum fühlt man sich innerlich nicht wohl?
    Es ist mal wieder dieser Schrei nach LIebe! Mangel an Liebe! Ich brauche Liebe! Keiner liebt mich! Solange wir um Liebe kämpfen, werden wir innerlich keinen Frieden finden.

    Warum geben wir dem Äußeren mehr Bedeutung, als dem Inneren?
    Weil wir es sehen? Wie beschränkt 😦

    Ich vermute, wenn wir einmal in die Stille gehen und einfach mal nach innen fühlen und fühlen, ob wir ok sind wie wir sind, was wir tun, was wir denken, dann sind wir von der Liebe nicht weit entfernt. Und wenn wir das endlich mal an-erkennen, dann sieht man das auch im Außen.

    SELBSTLIEBE – das Zauberwort 😉 🙂

    „Ich liebe mich und das Leben liebt mich!“

    In diesem Sinne mache ich mich auch mal wieder auf dem Weg 😉

    Alles Liebe dir
    von Fee

    • Liebe Fee,

      tja, in der Theorie wissen wir sicher alle, wie wichtig die Selbstliebe ist. Aber wie ist das mit der praktischen Umsetzung?

      Nachdem ich das Thema, um das es nun tatsächlich geht, entdeckt habe, habe ich natürlich meine innere Stimme gefragt, ob ich dann nicht mal gleich mit dem Thema „Selbstliebe“ loslegen kann. Ich bin ja ein bekennender Fan von Abkürzungen ;-).

      Meine innere Stimme hat mir dann sehr lieb, aber auch eindringlich erklärt, dass es zuerst mal um „Selbstannahme und Selbstakzeptanz“ geht. Dies sei die Grundlage, das Fundament, von dem aus ich einen sicheren Stand hätte, um mich dann an die Selbstliebe heranzuwagen. Und die innere Stimme bat mich, nicht mit dem Verstand die logischen Themen rauszupicken und mich auf diese zu stürzen. Sondern zu warten und aufmerksam zu sein, welche Themen sich jetzt für mich herauskristallisieren. Denn das seien die Themen, die für mich das größte Entwicklungs- und somit Heilungspotential hätten.

      Und darum lasse ich mich jetzt ein, halte die Augen offen und schaue, welches Thema sich offenbart. Nun ist es und soviel weiß ich bereits, das Thema des Monats und mittlerweile das einzige Thema auf meinem Stundenplan: bedingungslose Selbstannahme.

      Und dieses Thema beinhaltet interessanterweise so viele Facetten, die automatisch mit in die Heilung einfließen, dass ich wirklich nur noch bereit sein muss, mich ihm zu widmen. Dabei tauchen alte und verletzende Beziehungserfahrungen auf, Botschaften meiner Eltern, die schon früh deutlich machten, dass sie mit mir nicht einverstanden waren, Berge von Schuld und Schamgefühlen. Das alles schlummert unter anderem in diesem Thema. Bei Scheinfeld wäre es eins von den „richtig dicken Eiern“. :mrgreen:

      Ich werde Euch teilhaben lassen an meiner Reise zur Selbstannahme, auch wenn ich diesen Verlauf des Blogs so nicht erwartet habe. Mal schauen, wo es mich hinführt *lächelt*.

      Einen ganz lieben Gruß zum Wochenstart – Marya

  3. Liebe Marya,

    danke für Deinen neuen Beitrag, der mich sehr anspricht. Genau DAS ist momentan auch mein Thema und gerade heute Morgen saß ich da und habe angefangen mit:
    „Ich bin wertvoll! ich bin es wert geliebt zu werden … ich bin es wert beachtet zu werden … ich bin es wert, dass man meine Meinung akzeptiert und schätzt … ich bin es wert erfolgreich zu sein … ich bin es wert … usw. usw. es floss nur so aus mir heraus und danach ging es mir richtig gut! 🙂
    JA!!! WIR SIND ES WERT!!! 🙂 Da sollten wir dran bleiben! Alles Liebe, Sylphe

    • Liebe Sylphe,

      ich glaube, das Thema bewegt gerade sehr viele Menschen und ich freue mich, dass ich nicht allein damit unterwegs bin ;-).

      Hast Du die Affirmationen, die Du beschreibst, irgendwie gepointet oder integriert? Ich habe mich auch daran versucht (siehe Artikel von heute), aber bei mir hat es leider nicht gegriffen. Dafür freunde ich mich immer mehr mit dem emotionalen 2-Pointing an. Letztlich ist es ja genau dieses wunderbare Gefühl von innerem Frieden, Freude und Lieben was ist, das wir suchen. Und ich komme dank des emotionalen 2-Pointings immer schneller und dauerhafter in dieses Gefühl. Lustigerweise verändert sich dann alles, was mich vorher genervt hat. Aber das ist mir dann egal, weil ich merke, dieses tolle Gefühl halte ich und zwar unabhängig von dem, was im Außen gerade los ist.

      Und ich verstehe Abraham/Hicks immer besser und ihren Satz: „The feeling is the manifestation.“ 🙂

      Ganz herzliche Grüße an alle Selbstannahme- und -liebe-Übenden – Marya

  4. Ein Thema das auch meins ist….Mehrgewicht.
    Inzwischen hab ichs aufgeben daran zu „arbeiten“.Gelöst gemacht getan hab ich haufenweise.
    Ich finde auch je glücklicher ich mit mir bin, desto wurschter ist mit das.Damit mein ich nicht, mein Aussehen sondern das ich wie eine Elfe durch die Gegen eilen möchte.Ich achte mehr auf mich und hab bemerkt das ich etwas abgenommen habe.Und das meiste abgenommen hat, meine Gedanken über mich.zu krumm, zu viel Bauch, zuwenig „obenrum“, zuviele Muttermale, zuviele dunkle Häärchen im Geischt verflixt und eins.Und nun geh hab ich bei Sabrina Fox auch gelesen wie wichtig liebevolles reden mit sich selber guttut.Da les ich für mich grad in deinem Text meine Bestätigung für mich…“Ich bin es wert“…so ist es…

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