Der Weg der Adeptin – Teil II

Es gibt bisher fünf Grundlagenthemen, auf die ich während meiner Wanderung auf dem Lehrpfad des Zauberns bereits gestoßen bin.

Drei davon sprach ich im letzten Beitrag an:

  • die Bereitschaft, die volle Verantwortung für mich, mein Leben und meine Schöpfungen zu übernehmen
  • Wo in meinem Leben fühle ich mich noch machtlos, hilflos, als Opfer? Thema Schöpfer vs. Opfer
  • Kann ich mit meinem Zauberstab wirklich umgehen? Das absolute Vertrautsein mit der gewählten Methode

Warum das erste Thema so wichtig ist, habe ich schon ausgeführt. Was ist mit den beiden anderen? Warum sind die beiden so wichtig als Grundlage?

In der zweiten Lehrstunde für Zauberer geht es darum, ob ich mich als Opfer oder als Schöpfer fühle. Wenn ich noch in Resonanz mit dem Thema „Opfer“ bin, werde ich wohl kein erfolgreicher Zauberer werden. Darum wollen alle Bereiche angeschaut werden, wo ich mich noch hilflos oder ohnmächtig oder gar als Opfer fühle.

In meinem Fall wurde mir das Thema in verschiedenen Verkleidungen angeboten. Ob als „Opfer“ eines unseriösen Stromanbieters oder als Käuferin bei Ebay mit einem gebrauchten, beschmutzten Artikel, der als neuwertig angeboten wurde und am Ende als Betroffene eines Virenangriffs nach einem Webseitenbesuch einer als sicher geltenden Seite. Das Leben findet viele Möglichkeiten, darauf hinzuweisen, dass es in uns noch Resonanzen gibt zu diesen Ohne-Macht-Themen, dem Opfersein. Ich habe jedes der mir angebotenen Hinweisschilder angeschaut und gematrixt und am Ende hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. 🙂

Wo seht Ihr das Thema der zweiten Stunde in Eurem Leben? In welcher Verkleidung möchte es Euch aufmerksam machen auf eine ganz wichtige Zaubergrundlage?

Und was hat es mit dem 3. Thema auf sich? Was bedeutet „absolut vertraut sein mit der gewählten Methode“?

Ich gehöre zu der Sorte Menschen, die einen Heidenspaß daran haben, ständig etwas Neues auszuprobieren. Die Welt der energetischen Heilmethoden ist diesbezüglich für mich wie eine unendliche Wundertüte. Ständig ist etwas Neues drin, ständig liest und hört man dazu Staunenswertes. Und ich bekenne: ich liebe Wundertüten :-).

Aber genau darin liegt vielleicht auch die Krux des Ganzen. Ich neige dazu, ständig etwas Neues auszuprobieren, erwarte dann gerne mittelgroße Wunder und zwar SOFORT! Und wenn das nicht eintritt, wende ich mich der nächsten Wundertüte zu. Nachschub wird ja im Augenblick reichlich geliefert. Bis zu der dritten Lehrstunde habe ich mir selten die Mühe gemacht, mich wirklich und wahrhaftig auf nur eine Methode einzulassen und sie bis zum Grund zu erforschen. Denn ich war schnell zu entmutigen. Wenn ich nicht ähnlich schnell ähnlich sagenhafte Ergebnisse aufzuwarten hatte wie Kinslow, Bartlett, Blake und wie sie alle heißen, dann war ich sehr schnell entmutigt und habe an mir und/oder an dem jeweiligen Zauberstab (Methode) gezweifelt.

Bevor ich dieses Mal den Zauberstab statt der Flinte ins Korn schmeißen konnte, hatte ich das Thema schon auf dem Stundenplan. Und das kennen wir ja alle noch aus der regulären Schulzeit, oder? ;-). Was da einmal auf dem Plan steht, wird geübt und geübt und geübt und geüb und geü und ge und g…

Damit ich erkenne, dass ich mit dem Satz des Matrixus Energeticus noch gar nicht vertraut bin und ihn nicht in Gänze anwenden kann, hat mir das Leben umgehend ein paar Situationen serviert, wo ich genau dies erfahren durfte. Zeitreisen funktionierten nicht (SOFORT! ;-)), bestimmte Themen verweigerten sich ebenfalls der Transformation, Klienten ebenso.

Pah, zicken konnte ich auch und schmollen noch viel besser. Gibt ja auch noch andere schöne Methoden, nicht wahr? Muss ja nicht Matrix sein! So!!

Nein, schmollen gibt’s nicht :D. Hinschauen, wo es klemmt. Sich bewusst machen, was ich zu dem Thema denke. Welche Glaubenssätze habe ich denn zum Zaubern? Glaube ich wirklich daran, dass Zaubern machbar ist? Glaube ich wirklich daran, dass ICH zaubern kann? Glaube ich daran, dass mein Werkzeug geeignet ist, um erfolgreich zu zaubern?

All diesen Fragen musste ich mich in der dritten Schulstunde stellen und habe sie mit Matrix Energetics und QCT bearbeitet. Heute bin ich dankbar, dass ich mich diesem Thema stellen musste, weil ich verstanden habe, dass ich meine Themen, die mir am Herzen liegen, nicht erfolgreich bearbeiten kann, wenn die Basis dieser Arbeit kein stabiles Fundament hat.

Wie kann ich erfolgreich mein Leben verwandeln, wenn ich weder daran glaube, dass ich die Macht und Fähigkeiten dazu habe, noch das Vertrauen in die gewählte Methode aufweisen kann??

Zwei weitere Themen, die im Anschluss auf meinem Stundenplan standen, waren

  • Vertrauen in mein Höheres/Ewiges Selbst
  • Vertrauen in den kosmischen Zeitplan

 

Aber dazu mehr in meinem nächsten Artikel. Für heute werde ich bei meinem Osterhasen noch liebevoll am Öhrchen knabbern und mich im Zeitreisen üben ;-). Fortsetzung folgt…

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6 Kommentare zu “Der Weg der Adeptin – Teil II

  1. Dann melde ich mich auch mal wieder zu Wort – denn, ich erkenne mich in vielem wieder.
    Auch ich habe sooo viele Methoden ausprobiert und wenns nicht klappte hats halt nicht sollen sein und ich bin zur nächsten Methode gegangen. Schließlich gibts ja wirklich mehr als genug davon!!
    Aber bei Matrix Energetics war es anders, es hat und hält mich gepackt 😉 obwohl ich mir momentan mal wieder die Zähne ausbeiße!
    Seit einiger Zeit arbeite ich jetzt (fast täglich) an den Grundthemen und NICHTS passiert!! Absolut nichts!
    Da melden sich dann natürlich auch wieder die Zweifel und man verliert die Lust und das Vertrauen in die Methode und … und … und! 😦
    Trotzdem will ichs wissen und beibe dran!!! 🙂

    Liebe Grüße, Sylphe

    • Liebe Sylphe,

      ich bin sehr froh über Deinen Kommentar, weil er meiner Meinung nach etwas ganz Wichtiges aufzeigt.

      Du schreibst:

      Seit einiger Zeit arbeite ich jetzt (fast täglich) an den Grundthemen und NICHTS passiert!! Absolut nichts!

      Ich arbeite auch seit einiger Zeit mit diesen Themen. Um genau zu sein: seit dem 2. März 2012. Tatsächlich sind dies gerade mal 6 Wochen. Ich muss mir dies auch immer wieder klar machen, weil es mir sooo viel länger vorkommt.
      Ich habe mir gerade anlässlich Deines Kommentars angeschaut, wie lange Richard Bartlett wohl mit ME gearbeitet haben mag, bevor er damit an die Öffentlichkeit ging. In seinem Buch „Matrix Energetics“ beschreibt er auf Seite 27, wie er im Jahr 1997 seine ersten Erfahrungen mit Matrix Energetics machte. Das Buch selbst wurde in den USA im Jahr 2007 veröffentlicht. Dazwischen liegen zehn Jahre. Was war in diesen zehn Jahren? Was hat Bartlett da gemacht? Warum hat er das Buch nicht früher veröffentlicht?
      Nun weiß ich nicht, wann er die ersten Seminare dazu gegeben hat, vermute aber, dass von seiner ersten Erfahrung im Jahr 1997 bis zur ersten öffentlichen Demonstration in einem Seminar einige Zeit vergangen ist. Ich persönlich glaube, dass dazwischen nicht nur einige Wochen, sondern viele Monate lagen.
      Und das halte ich für ganz wichtig! Oft liest es sich so, als sei es ganz normal, dass alle Anwender ME aus dem Ärmel beherrschen. Innerhalb von zwei Pointings oder ME-Anwendungen ganze Welten bewegen. Ist das wirklich so???

      Richard Bartlett beispielsweise ist in meinen Augen durch und durch Zauberer. Er verkörpert den Zauber in seinem SEIN. Wir sind im Augenblick noch im TUN. Durch tägliche Übung und vorallem durch das Ausprobieren machen wir uns mit unserem Zauberstab vertraut. Holen ME durch das tägliche TUN in unser SEIN.

      Aber bei Matrix Energetics war es anders, es hat und hält mich gepackt 😉 obwohl ich mir momentan mal wieder die Zähne ausbeiße!

      Hat sich wirklich nichts geändert, seit Du mit den Grundthemen begonnen hast? Wie lange hast Du zuvor ausgehalten, tgl. mit einer Methode für Dich zu arbeiten, die scheinbar keine nennenswerten Erfolge aufwies? Genau so lange wie jetzt mit der täglichen ME-Anwendung? Was hält Dich davon ab, diesen Zauberstab ins Korn zu werfen? Ist nicht vielleicht genau Dein Dranbleiben trotz scheinbarer Erfolglosigkeit schon die erste Reaktion, Dein erster Erfolg? 🙂

      Ich kann nur für mich schreiben und ich hätte bis vor Kurzem niemals täglich eine Stunde Zeit für mich aufgewendet, um mich meinen Themen und deren Transformation zuzuwenden. Ich hätte bislang nicht mal den ersten Monat überstanden und bin jetzt schon sechs Wochen dabei :-).

      Liebe Sylphe, kannst Du wirklich sicher sein, dass „absolut nichts passiert ist“? 🙂

      Ich persönlich glaube, dass Du mit den Themen der ersten drei Stunden schon viel weiter bist, als Du vermutest und zwinkere Dir aufmunternd zu. ;-).

      Ganz liebe Grüße -Marya

  2. Liebe Sylphe, liebe Marya,

    hach… wie kommt mir das bekannt vor… 😉

    Wobei ich mich nicht zu den „schnell-die-Flinte-ins-Korn-werfern“ zähle, denn wenn ich eine Methode über 6 Monate oder mehr täglich 30-60 Minuten anwende und gar keinen Erfolg habe, dann ist es wohl ligitim mich nach einer anderen Methode umzugucken. 🙂

    Wobei das mit dem Erfolg immer relativ ist…

    Ich messe Erfolg daran, wie es mir mit dem Problem geht, das ich gerne geändert hätte.
    Da sich an diesem Problem bisher offensichtlich nichts verändert hat, hatte ich also mit all den Methoden keinen Erfolg.

    Andererseits… ich bin nicht mehr die Person, die ich war, bevor ich mit all diesen Methoden zu arbeiten anfing.
    Ich habe mich schon verändert – nur „zählt“ das für mich nicht, da das Problem unverändert ist.

    Vielleicht ist das nicht so wirklich fair…
    Oder doch?

    Denn „eigentlich“ wollte ich die Methoden ja nutzen, um das Problem zu beseitigen oder wenigstens zu lindern.

    Ich habe von Bartlett „The Matrix Energetics Experience“ geguckt und gelesen, aber mir fällt leider nicht ein, ob er dort über die „Entwicklungsphase“ gesprochen hat…
    Wäre ja schon interessant.
    Vielleicht sollte man ihn einfach mal fragen.

    Liebe Grüße
    Michaela, die sich auf Teil III freut

    • Liebe Michaela,

      herzlich willkommen hier an Bord der Transformations-Reisenden :-).

      Leider habe ich heute nicht genug Zeit, um auf Deinen Beitrag einzugehen, aber die nächsten Tage werden zeitlich etwas entspannter und vielleicht findet sich ja eine Idee zu Deinem Problem in meinem nächsten Artikel? 😉

      Ganz herzliche Grüße – Marya

    • Liebe Michaela,

      ich habe Dich und Dein Anliegen nicht vergessen. Ich gehe in den nächsten Artikeln noch genauer drauf ein. Aber vielleicht findest Du schon einen Hinweis in dem heutigen Artikel zur „emotinalen Welle“ bzw. dem 2-Point-Crying ;-).

      Herzliche Grüße – Marya

  3. Liebe Michaela,

    schön, dass Du da bist! Ich verstehe Dich sehr gut denn auch ich arbeite schon recht lange mit den energetischen Methoden.

    Oft war ich an einem Punkt, wo ich mir sagte „bringt nichts, ist doch eh alles quatsch“ und war der Meinung nichts hilft!

    Aaaaber …. wenn ich jetzt zurückblicke, hat sich schon einiges, bzw. sehr viel geändert. Ganz subtil, schleichend, … ich habe mich verändert! Vielleicht nicht so wie ich es gerne gesehen hätte, aber … ich habe mich verändert!

    Und ich glaube, dass ist es, was Du meinst.

    Unsere Probleme habe uns hierher geführt, vielleicht brauchen wir sie noch ein wenig um an einen bestimmten Punkt zu kommen?!

    Wie auch immer, es bleibt spannend!

    Liebe Grüße, Sylphe

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