Der Weg der Adeptin Teil I oder „Die Geister, die ich rief…“

 

Wikipedia sagt: Adept (von lat. adeptio – Erlangung, Erwerbung oder adeptus – einer, der etwas erlangt hat) ist die Bezeichnung für eine Person oder einen Schüler, der in eine Geheimlehre, Geheimwissenschaft oder in Mysterien eingeweiht ist.

Ok, geheim ist das Wissen um die Heilung und Transformation auf Quantenebene wohl nicht mehr. Mysteriös bleibt es jedoch für mich auch heute noch. Insofern bin ich wohl auch so etwas wie ein Adept, obwohl es sich mitunter ein bisschen anfühlt wie „a Deptp“ ;-).

So manches Mal wünschte ich mir, ich könnte über die Quantenebene, die Matrix einen Engel herbeizaubern. Doch das nächste geflügelte Wesen, zu dem ich schon die richtige Schwingung aufgebaut habe, ist dann doch nur eine Gans.

Und so gilt für Adepten wie Schulkinder: Grundlagen müssen her! 🙂

Als meine innere Stimme mich zu Beginn des Jahres auf den Transformationspfad lockte, bekam ich meinen ersten Stundenplan praktischerweise gleich mit auf den Weg:

  • 1. Stunde: Bereitschaft, die volle Verantwortung für mich, mein Leben und meine Schöpfungen zu übernehmen
  • 2. Stunde: Wo in meinem Leben fühle ich mich noch machtlos, hilflos, als Opfer?
  • 3. Stunde: Kann ich mit meinem Zauberstab wirklich umgehen?
  • 4. Stunde: Thema frei wählbar (ich bin Frau, es ist Frühling – dreimal dürft Ihr raten, was ich gewählt habe 😉 )

Erkenntnis der 1. Stunde: Wenn ich nicht bereit bin, alles in meinem Leben als meine Schöpfung anzusehen, kann ich es nicht verändern. Das war mir dank verschiedener Weisheitslehrer bereits klar. Also nichts Neues gelernt im Grundkurs Zaubern? Oh doch!

Mein Problem war es gar nicht, dass ich nicht bereit war, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Das habe ich zweimal gepointet und dann einen transformationspunktfreien Luftraum vor mir vorgefunden.

Nein, mein Problem waren all die Menschen in meinem Leben, die keine Lust hatten, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Entweder fühlte ich mich so sehr für sie verantwortlich, dass ich ihr Päckchen gleich mit übernommen habe oder ich habe mich tierisch darüber geärgert, dass sie so entspannt durchs Leben gingen. Von wegen „jeder nur ein Kreuz“ …

Ich sah nur mehrere Kreuze oder gar keins. Und hatte selbst beim Verteilen wohl zu oft „hier“ gerufen und gleich ein paar bekommen. Nun passt das Thema ja wunderbar zur Osterzeit und soll demgemäß auch seine Auflösung bekommen :-). Natürlich waren meine Mitmenschen „mit ohne Kreuz“ die Hinweisschilder, die mir das Leben auf dem Weg zu meiner Heilung schickte und sie alle saßen mit mir im Klassenzimmer in der 1. Stunde. Auf der Metaebene gehe ich immer wieder zurück zu mir und frage mich: was in mir hat bewirkt, dass sie diese Rollen übernommen haben?

Na klar, wenn ich ein „zu viel“ von etwas auspräge, weil ich ein „zu wenig“ von etwas verurteile, dann kann Heilung erst geschehen, wenn es mir gelingt, alles in mir in ein „gleich viel“ zu verwandeln. So blieb meinen Mitspielern auch nicht anderes übrig, als ohne Kreuz durchs Leben zu gehen. Kreuze waren nämlich alle „aus“ – die hatte ich ja schon ;-).

Das war es, was mich die erste Stunde lehrte.:

  • Jedes Thema hat verschiedene Seiten, wie Yin und Yang. Wichtig ist es, beide Seiten anzuschauen und im Zweifel zu gucken, was das Leben an Anschauungsmaterial bietet ;-).
  • Wenn ich das Drehbuch zu „Kein Kreuz für niemand, alles her zu mir“ schreibe, muss ich mich nicht wundern, wenn sich meine Mitspieler um die Hauptrollen reißen
  • Ich kann jederzeit das Drehbuch neu schreiben und ab jetzt beschließen „jedem sein eigenes Kreuz“
  • Ich stelle fest, dass Rückenschmerzen irgendwie mit den Kreuzen in Verbindung stehen 😉

Mir geht ein Licht auf und ich erkenne: ich bin Alpha und Omega, Anfang und Ende. Bei mir beginnt die Geschichte und zu mir führt sie wieder zurück. Mein Geist der Erkenntnis lächelt zufrieden und küsst mich auf die Stirn. Tja, manchmal ist Pfingsten doch schon vor Ostern…

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5 Kommentare zu “Der Weg der Adeptin Teil I oder „Die Geister, die ich rief…“

  1. Aaaaaaaaaaaaaaaahh A-Dept! 🙂

    Ich verstehe:) Ja, so fühle ich mich auch 😉 … manchmal 🙂

    Liebe Marya,

    verstehe ich das jetzt richtig, dass ich erst die Punkte 1 – 4 angehe bzw. 1. – 4. Stunde besuchen muss, bevor ich mich überhaupt an einem großen Thema wie Geldprobleme, Partnerschaft, Gesundheit usw. heranwage und transformiere?

    Herzlichst Fee

    • Liebe Fee,

      so wie ich meine innere Stimme verstanden habe, gibt es eine Reihe von Themen, die wir bereinigt haben sollten, um effektiv mit unserem Werkzeug und den anderen Themen arbeiten zu können. Die drei ersten Stunden meines Stundenplans gehören dazu und werden von mir jeweils noch ausführlich beschrieben. Das Thema der vierten Stunde war von mir frei gewählt und hätte auch Geld, Gesundheit oder neues Auto heißen können :-).

      Zwei weitere Themen kommen zu den bekannten noch dazu: Vertrauen in mein Höheres Selbst und Vertrauen in den göttlichen Zeitplan.

      In diesen 5 Grundlagenthemen, die ich bisher selber schon zu sehen bekommen habe, stecken eine Menge möglicher Stolpersteine, die den Erfolg bei den Themen, die wir am liebsten sofort ändern würden, behindern können.
      Darum scheint es wichtig zu sein, diesen fünf Themen am Besten zu Beginn des Zauberns unsere Aufmerksamkeit zu widmen. Parallel dazu kannst Du natürlich die Themen, die Dir am Herzen liegen, bearbeiten. Aber wenn die Zeit dafür fehlt, fang bitte mit den Grundlagenthemen an.
      Die sind übrigens schneller bearbeitet, als man zunächst befürchtet :-). Vielleicht steckt in dem jeweiligen Thema bei Dir ja auch keine Resonanz mehr? Teste das doch spaßeshalber mal aus.
      Und wenn weitere Fragen dazu sind, immer her damit :-).

      Ich hoffe, ich konnte Dir mit der Antwort ein bisschen weiterhelfen?

      Ganz liebe Grüße – Marya

  2. Gerade heute hat es mich wieder eingeholt und ich habe mich auch gefühlt wie
    a Depp.
    Ich gestehe … die 1. Stunde ist schon mal sehr wichtig und wenn ich das jetzt richtig verstehe, könnte ich, z.B morgens die ersten 3 Punkte (Stunden) bearbeiten und später dann meine Themen?!
    Aber, … wird das nicht zu viel??

    Fragen … Fragen … Fragen… 😉 herzlichst, Sylphe

    • Liebe Sylphe,

      das Problem mit dem Thema der ersten Stunde ist folgendes: haben wir ein zu hohes Verantwortungsgefühl, dann sind wir mehr damit beschäftigt, die anderen zu retten als mit uns selbst.
      Haben wir zu wenig Verantwortungsgefühl, dann wollen oder können wir uns nicht um die eigenen wichtigen Themen kümmern. (1. wichtiger Boykottierer)

      Was die drei Themen der ersten Stunden angeht, so ist es nicht notwendig, sie alle zeitgleich zu bearbeiten. Aber eins davon würde ich mindestens täglich als „Pflichtfach“ zu meinen Themen dazu nehmen. Wenn dann noch Zeit bleibt, das Thema „ohne Macht sein, hilflos sein, Opfer sein“ dazu nehmen, denn dort geht es um die Boykottprogramme zur Schöpferkraft. (2. wichtiger Boykottierer)
      Mit den beiden bist Du schon gut aufgestellt und dann könntest Du nach und nach ein weiteres Thema dazu nehmen oder auch tageweise tauschen :-). 2012 ist ja noch lang ;-)…

      Ich wünsche Euch erfolgreiche Stunden in der Zauberschule – Marya

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