„Glaubst Du wirklich, dass Du zaubern kannst?“ (Wie aus einem Knopf ein Schloss wurde…)

 

Ich bewundere Richard Bartlett. Alles, was ich von ihm gelesen, gehört oder gesehen habe, klingt für mich wie moderne Zauberei. Was er mitbringt, ist Hogwarts für Erwachsene, die Zauberschule für alle, die gerne ein bisschen wären wie Harry Potter oder Hermine Granger. Wie gerne würde ich mal eine Alraune umtopfen ;-), dafür bin ich aber froh, dass in meinem Leben keine Dementoren oder Todesser hinter der nächsten Straßenecke lauern.

Was fasziniert uns so an Methoden wie Matrix Energetics und Co? Warum möchten wir mitspielen beim energetischen Zappen zwischen Paralleluniversen und Zeitreisen?

Ich für meinen Teil möchte meine Welt verändern, möchte spielend leicht und mit Spaß verwandeln, was mir nicht gefällt. Möchte meine Welt ein bisschen fröhlicher, bunter, leichter, heller und liebevoller machen. Und ich möchte, dass es leicht geht, spielerisch – angestrengt habe ich mich lange genug. Ja, ich wäre gerne ein bisschen „Hermine“ ;-).

Nun arbeite ich schon eine Weile mit ME und sehe dabei oft kleine Filme, die alle ein Happyend haben. Da kann das Urzeit-Eichhörnchen von Ice Age schon mal Hilfe von Obelix beim Eicheln sammeln bekommen oder ein Riese, der eine Höhle mit Goldstücken bewacht, wird von einer Fee in den Schlaf gesungen, damit kleine Mäuschen sich die Goldstücke holen können. Die Menschen, für die ich gematrixt habe und für die ich diese kleinen Filme sehen konnte, haben mir hinterher sehr oft von wirklich staunenswerten Erfolgen bei ihrem jeweiligen „Problem“ erzählt.

Dann erhielt ich die Bitte, mit und für A. zu matrixen. Die Themen nahmen kein Ende und ich fand es viel sinnvoller, A. zu zeigen, wie sie selbst mit dem 2-Pointing nach der Methode von Andrew Blake (http://www.qct-seminar.com) arbeiten kann. A. hatte schon verschiedene andere Methoden der energetischen Arbeit ausprobiert und war mittlerweile davon überzeugt, dass bei ihr nichts mehr helfen würde. Sie sei ein hoffnungsloser Fall, sagte sie. Das klang nach Herausforderung und ja, das war sie ;-).

Zunächst begann ich, die ME so durchzuführen, wie ich sie normalerweise für andere mache. Nach der Verbindung mit der Herzebene und mit meinem Höheren Selbst mache ich ein 2-Pointing und lasse dann mittels luzidem Sehen auf meinem inneren Bildschirm den Transformationsfilm zu dem jeweiligen Problem ablaufen, notiere mir am Ende, was ich gesehen habe und erzähle die Geschichte. Manchmal geht es dann sehr schnell, manchmal braucht es ein bisschen Zeit, bis sich ein Ergebnis zeigt, aber bislang waren die Ergebnis dieser ME’s immer genau passend für den jeweiligen „Problembesitzer“.

Nicht so bei A. Bei den ME’s mit Hilfe des luziden Sehens erlebte ich wunderschöne und berührende Transformationsgeschichten, aber im Außen tat sich nichts. Dann habe ich mir die Themen, um die es ging, nach der Methode von Blake mal genauer angesehen, sie mit Hilfe des 2-Pointings ausgetestet und wenn Resonanzen zum Nichtgelingen oder zu Problemen beim Arbeiten mit energetischen Methoden da waren, transformiert. Am Ende gab es keine Blockaden mehr zum Thema „Arbeit mit energetischen Methoden“, es wurde alles integriert, was sich als hilfreich erwies. Und es tat sich…. nichts. A. sah sich nicht in der Lage, mit dem 2-Pointing zu arbeiten, war frustriert, resigniert und ich war es auch.

„Glaubst Du wirklich, dass Du zaubern kannst?“ fragte mich meine innere Stimme bei der nächsten Meditation. „Wenn Du die Schablone bist und A. als Deine Mitspielerin etwas auf die Leinwand bringt, was mit Deinem energetischen Muster zu tun hat, wo sitzt dann das Problem wirklich? Ich frage Dich noch mal: glaubst Du wirklich, dass Du zaubern kannst?“ Was für eine blöde Frage (sorry, innere Stimme! ;-))! Das hatte sich doch schon mehrfach gezeigt und zwar ziemlich erfolgreich.

Am nächsten Tag bekam ich den Impuls, angesichts eines technischen Problems, was nun schon Tage anhielt, eine Zeitreise zu machen. Diese Geschichte hat mich bei Bartlett schon immer fasziniert. Zeitreisen zu dem Zeitpunkt, an dem das Problem begonnen hat und schwuppdiwupp, ist alles wieder gut :-). Von meinem technischen Problem war ich hinreichend genervt, um diesen Versuch zu wagen – meinen Erstversuch mit Zeitreisen. Theorie war klar, ran an die Praxis. Ich konzentrierte mich auf das Problem, setzte den ersten Punkt, fand den zweiten Punkt, bat um die Zeitreise zu dem Zeitpunkt, wo mein technisches Problem noch nicht existiert hatte und begann rückwärts zu zählen. Die Welle kam bei einem Datum, das 2 Tage vor dem Erstauftreten des Problems lag. Wunderbar – hat geklappt. Getreu dem Motto: Welle da, alles klar :-).

Tja, grau ist alle Theorie *schmunzelt*. Ich habe das Thema auch schön losgelassen, denn da ich die Zeitreise schlauerweise abends gemacht hatte, konnte ich danach direkt das Bett ansteuern und mich in Morpheus‘ Arme werfen. Als ich morgens wach wurde, spürte ich schon, wie unentspannt ich war. Alles in mir lag auf der Lauer, der Puls ging schnell und ich glaube, ich „hatte Blutdruck“. An dem eigentlichen Problem, dem technischen Defekt lag es nicht. Der war zwar ärgerlich, aber keineswegs lebensbedrohlich. Nein, es war meine erste bewusst eingesetzte Zeitreise und meine Angst vor ihrem Nichtgelingen. Ich mach es kurz: der Defekt war am Morgen danach noch genauso defekt wie tags zuvor. Und mit dieser Feststellung schwappten in mir plötzlich Emotionen hoch: Enttäuschung, Frustration, Resignation und der Satz „ich bin halt nicht Bartlett“!!

Erkenntnis: Das Problem lag nicht bei A., sondern bei mir!

„Glaubst Du wirklich, dass Du zaubern kannst?“ Während mir diese Frage im Ohr klang, hörte ich sie schon trappeln – all die unscheinbaren, aber wirkungsvollen Glaubenssätze:

  • wenn ich für mich selbst matrixe, ist es nicht so wirkungsvoll oder dauert länger
  • Symptomverschlimmerungen kommen vor (gerne auch häufiger)
  • körperliche Themen brauchen länger, bis sich ihre Transformation im Außen zeigt
  • Geldthemen brauchen auch länger, bis sich ihre Transformation im Außen zeigt
  • technische Probleme brauchen noch viel länger, bis sich ihre Transformation im Außen zeigt. Also, entsprechendes Gerät besser direkt neu kaufen!
  • Wenn sich keine Verbesserung zeigt, liegt es immer am Klienten, der die Heilung und Transformation nicht zulassen will
  • Zeitreisen kann nur der Bartlett!
  • Reisen in parallele Universen auch!!

Na super. Da hab ich den Zauberstab in der Hand und glaube im Stillen, dass er bestenfalls hilft, um meinen Rankpflanzen als Fixierhilfe zu dienen. Vielleicht hätte es noch zum Alraunenumtopfen gereicht, aber sonst?

Liebe A., ich bin Dir so von Herzen dankbar, dass Du bereit warst, mir MEIN THEMA mit so viel Geduld und Hingabe um die Ohren zu hauen :-). Da wäre ich ohne Dich so schnell nicht drauf gekommen. Nun matrixe ich weiter – ohne A., die jetzt hoffentlich fernab von ME und Co erstmal den Frühling genießt, Osterglocken pflückt und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt. Bevor ich mit und für A. weiter arbeite (falls das überhaupt noch nötig ist), bereinige ich mein Thema. Und während ich mit meinem Thema „Probleme bei der Arbeit mit energetischen Methoden“ beschäftigt bin, geschieht folgendes:

Ich sitze bei der Lesung eines bekannten Kolumnisten in einer Buchhandlung. Vor mir mehrere Damen; rechts neben mir eine sehr liebe Freundin, links neben mir eine Frau, die wohl Hummeln gefrühstückt haben muss, so unruhig rutscht sie auf ihrem Stuhl hin und her. Ich lausche Harald Martenstein und amüsiere mich köstlich – er trifft genau mein Komikzentrum.

Die Frau links neben mir lenkt mich ab und macht mich ganz wirsch mit ihrer Rumzappelei. Ich schaue auf ihre Füße. Unbequemes Schuhwerk? Folterapparate an den Hacken? Och, was ist das denn unter dem Stuhl schräg links in der Reihe vor mir? Ein Knopf. Da hat wohl jemand einen Knopf seiner Jacke verloren. Ich lausche wieder Martenstein und der Geschichte mit der „travel pussy“.[http://www.zeit.de/2010/04/Martenstein-04]

Mein Zwerchfell bebt, mein Komikzentrum feiert Tag der offenen Tür und ich fühle mich bestens unterhalten. Die Frau neben mir wohl nicht, sie rutscht weiter auf ihrem Stuhl herum. Mein Blick fällt wieder auf ihre Füße und wandert weiter zu dem Knopf unter dem Sitz vor ihr. Warum blinkt der? Nein, eigentlich glitzert er. Silbern. Ich schaue genauer hin und stelle fest, dass es wohl doch kein Knopf ist, sondern vielmehr ein Geldstück. Vielleicht aus der Tasche gerutscht? Meine Aufmerksamkeit geht zurück zu Martenstein, der gerade erzählt, wie es dazu kommt, dass seine Mutter David Garrett als den einzig annehmbaren Partner ansieht, nachdem Tom Jones als ebensolcher ausgemustert wurde [http://www.zeit.de/2012/02/Martenstein].

Die Lesung strebt ihrem finalen Höhenpunkt zu, die Frau links neben mir scheinbar auch. Mein Blick fällt wieder auf das Geldstück unter dem Sitz vor ihr. Auf wundersame Weise liegen dort mittlerweile vier Stücke! Alle so verteilt, dass ich mir nicht erklären kann, wie sie dorthin gekommen sind. Und merkwürdig, dass kein anderer meiner Sitznachbarn dies zu bemerken scheint.

Die Lesung ist beendet, ich wische mir Lachtränen aus den Augenwinkeln. Die Frau links neben mir geht mit ihrem Begleiter. Eine Reihe von Zuhörern eilt nach vorn, um sich das neuste Buch signieren zu lassen. Während ich auf meine Freundin warte, die eben bei Martenstein am Signiertisch steht, bücke ich mich, um die Geldstücke, die außer mir niemand beachtet, aufzuheben. Die Frauen in der Stuhlreihe vor mir sind so schnell verschwunden, dass ich sie nicht fragen kann, ob eine von ihnen das Geld verloren hat.

Ich stecke das Geld (zwei 2-Euro-Stücke, ein 1-Euro-Stück und ein 1-Cent-Stück) ein und denke schmunzelnd an den Spruch von Abraham/Hicks: „Es ist genauso leicht, ein Schloss zu manifestieren wie einen Knopf.“ Ja, zumindest scheint es leicht zu sein, aus einem Knopf ein 2-Euro-Stück werden zu lassen, denn als dies stellt sich mein ursprünglicher Knopf heraus.

Zuhause angekommen schaue ich mir mein 2-Euro-Stück genauer an, weil es so schön glitzert und funkelt. Und was entdecke ich da auf der Rückseite des 2-Euro-Stückes?

 

 

2- Euro-Stück "Schloss"

 

Mir schießen Tränen in die Augen, ich bin zutiefst berührt und meine innere Stimme fragt lächelnd:

„Glaubst Du wirklich, dass Du noch nicht zaubern kannst?“

 

 

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5 Kommentare zu “„Glaubst Du wirklich, dass Du zaubern kannst?“ (Wie aus einem Knopf ein Schloss wurde…)

  1. Wie zauberhaft deine Geschichte 🙂 Ich musste nicht nur schmunzeln, nee ich mußte richtig lachen 🙂 🙂 🙂

    Von mir gibt es ein klares „JA!“ Du kannst zaubern!

    Danke Fee

    • Liebe Fee,

      das 2-Euro-Stück aus der Geschichte liegt jetzt auf meinem Schreibtisch und dient mir als „Denkstück“.

      In einer Meditation habe ich meine innere Stimme gefragt, was denn das für eine Geschichte gewesen sei, die mir da präsentiert wurde.
      Meine innere Stimme schmunzelte und gab mir dann mit folgenden Worten zu denken:
      „Wenn Du mit der Matrix arbeitest, können sich Dinge aus dem scheinbaren Nichts heraus manifestieren. So kann sich ein Knopf in ein Geldstück verwandeln und dieses sich vermehren – einfach so…
      Wenn Du mit der Matrix arbeitest, höre auf, in den üblichen Ursache-Wirkungs-Ketten zu denken wie:
      ‚Wenn ich arbeite, kommt Geld zu mir. Oder wenn ich Lotto spiele, kommt Geld zu mir.‘

      In der Matrix kann das Geld auf ganz vielen Wegen erscheinen. Darum ist es wichtig, sich frei zu machen vom dem „wie“ und „woher“, sondern die Augen aufzumachen für das nächste „w„.
      „W“ wie Wunder :-).“

      In diesem Sinne, Dir und allen, die hier mitlesen, einen Wunder-vollen Tag 🙂

      Marya

  2. ohhhh das ist so spannend! *freu* … und eine tolle Geschichte!!!
    Du kannst wirklich zaubern oder sagt man besser … zulassen das gezaubert wird??

    Öfnen wir uns für das große „W“!!! … das große Spiel!

    Liebe Grüße, Neo

  3. Hallo und guten Abend!
    Ich freue mich sehr über diesen Blog und hoffe auf einen spannenden Austausch!

    Herzlichst, Sylphe

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