Das Doppelspaltexperiment, der Rosenthal-Effekt, die Spiegelneuronen und ich in einer Doppelrolle als Welle/Teilchen & Beobachterin

 

Wie die Überschrift schon andeutet, wird es heute wissenschaftlich. Aber keine Bange – für alle, die wie ich von Physik so viel Ahnung haben wie vom Kühe melken, gibt es nach einem kurzen Exkurs in die Wissenschaft einen Bericht über sehr reale Erfahrungen :-).

Ich vermute, dass alle, die sich für Quantenheilung, Matrix Energetics und die 2-Punkt-Methode interessieren, früher oder später über die Quantenmechanik stolpern und dort speziell über das Doppelspaltexperiment.

Das Doppelspaltexperiment zeigt, dass ein Quantenteilchen, das auf eine Versuchswand mit zwei parallelen Schlitzen geschossen wird, gleichzeitig sowohl durch den linken als auch den rechten Schlitz geht und sich verhält wie eine Welle. Das Teilchen hat also keine klar bestimmbare Position. Interessanterweise verändert sich dies, wenn der Versuch darauf abzielt, genau beobachten zu wollen, durch welchen Schlitz das Quantenteilchen denn nun gegangen ist. Allein diese Beobachterpostion bewirkt, dass sich das Quantenteilchen nun eindeutig wie ein Teilchen verhält und klar erkennbar ist, ob es nun links oder rechts durch den Schlitz gegangen ist.

Wir halten fest: vorher war das Quantenteilchen ein „sowohl-als-auch“, durch die Beobachtung wird es ein „entweder-oder“.

Der Rosenthal-Effekt ist in der Psychologie auch bekannt als Versuchsleitereffekt. Kurz gesagt beeinflusst die Erwartungshaltung des Versuchsleiters das Ergebnis eines Experiments. Um dies zu zeigen, wurden Psychologiestudenten aufgefordert, ein Lernexperiment mit Ratten durchzuführen. Dabei erhielt die eine Hälfte der Studenten die Info, dass ihre Ratten besonders „schlau“ seien, die andere Hälfte bekam die besonders „dummen“ Ratten zugewiesen. Tatsächlich gab es keine auffälligen Unterschiede zwischen den Ratten. Die Lernexperimente der Studenten mit den Ratten zeigten dann, dass die Gruppe der „schlauen“ Ratten durchweg bessere Ergebnisse aufwies als die Gruppe der vermeintlich „dummen“ Ratten.

Nun können uns die Ratten ja erstmal egal sein, aber dieses Experiment wurde dann an Schulen in ähnlicher Form durchgeführt. Lehrer erhielten Namen zufällig ausgewählter Schüler und es wurde ihnen dazu gesagt, dass diese Schüler außergewöhnlich begabt seien. Am Ende des Schuljahres wurde mit allen Schülern des Jahrgangs ein Schulleistungstest durchgeführt, der zeigte, dass die vermeintlich hochbegabten Schüler einen deutlichen Vorsprung gegenüber den Mitschülern ihres Jahrgangs hatten.

Wir halten fest: die Erwartungshaltung eines Beobachters erzeugt einen messbaren Unterschied, der konform ist mit der Erwartungshaltung.

Und zum Schluss unseres kleinen Exkurses in die Wissenschaft widmen wir uns noch den Spiegelneuronen, besonders spezialisierten Nervenzellen in unserem Gehirn, die eine interessante Funktion haben.

Zitat: Diese Nervenzellen werden durch die Gegenwart anderer Menschen aktiviert und rufen sozusagen spiegelbildlich die Gefühle oder Körperzustände des anderen in uns wach. Spiegelneurone sind somit die neurobiologische Basis für unser intuitives Wissen und das Verständnis dessen, was andere Menschen fühlen. Sie melden uns, was Menschen in unserer Nähe fühlen, und lassen uns deren Freude oder Schmerz mitempfinden. Deshalb ist Lachen so ansteckend, umgekehrt aber auch eine gedrückte Stimmung.    …

Schon sehr früh imitieren Babys Gestik und Mimik der Eltern. Das Gesicht von Vater und Mutter ist – vom Blinzeln bis zum Grimassen schneiden – wie ein Spiegel für die Verhaltensweisen des Kindes. Die Forscher nennen dieses Verhalten, das in jedem von uns verankert ist, Resonanzverhalten. Möglich macht dies die jetzt entdeckten Spiegelneurone. Solche ausgelöste Resonanzreaktionen haben jedoch nicht nur psychologische, sondern auch biologische Effekte, denn alle Erfahrungen, die wir in unserer Umwelt machen werden vom Gehirn in biologische Signale verwandelt. Durch diese Signale verändern sich nicht nur die Nervenzell-Verschaltungen des Gehirns, es verändert sich unser Körper insgesamt. Was wir erleben, was uns von Anderen widerfährt, beeinflusst und verändert uns – seelisch und auch körperlich.

Quelle: www.gesundheit.de Link: http://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/medizinische-begriffe/was-sind-spiegelneuronen

Wir halten fest: durch unsere Spiegelneuronen sind wir in der Lage, zu fühlen, was unser Gegenüber fühlt. Spiegelneuronen lösen Resonanzreaktionen aus, die unser Gehirn und unseren Körper verändern können.

Und was bedeutet dies jetzt im wahren Leben?

Praktischer Teil I: Ich in meiner Rolle als Welle/Teilchen, abhängig von meinen Beobachtern

Im vergangenen Jahr habe ich mir eine interessante gesundheitliche Herausforderung erschaffen, durch die ich unglaublich viel lernen durfte. Ich musste mich verschiedenen Therapien unterziehen und bekam am Ende eine dreiwöchige Reha verordnet. Und dort erlebte ich dies:

Je länger ich in der Klinik war, desto mehr gesundheitliche Probleme bekam ich. Ich habe nach und nach alle möglichen Nebenwirkungen ausgeprägt, die Patienten bekanntermaßen bekommen, wenn sie ein bestimmtes Medikament einnehmen müssen. Bei mir in der Akte stand, dass ich dieses Medikament bereits einnehme. Ich habe darauf hingewiesen, dass dem noch nicht so sei, aber in der Akte stand es. Und da alle aus dem Reha-Team in meiner Akte lasen, dass ich das Medikament bereits einnehme, hat mein Körper wunschgemäß reagiert – bis hin zu allen möglichen Gelenkbeschwerden, die von Woche zu Woche unangenehmer wurden.

Ich muss gestehen, dass ich es erst gar nicht bemerkt habe, was da passiert. Aufgefallen ist es mir erst während einer Sporteinheit, wo wir Teilnehmer Koordinationsübungen machen mussten, die vorsahen, dass mit der rechten Hand ein Ball auf den Boden geprellt werden sollte, während der linke Arm eine Kreisbewegung ausführte. Dazu noch eine bestimmte Bewegungsabfolge der Füße. So weit, so gut. Kurz ausprobiert, konzentriert – es lief. Bis die Therapeutin sagte, dass solche Übungen ja wichtig seien bei Patienten mit meiner Erkrankung, da die Therapie bekanntermaßen die Koordinationsfähigkeit des Gehirns deutlich beeinträchtige und Patienten dies demnach nicht mehr hinbekämen und erst wieder üben müssten. Die Therapeutin hatte es noch nicht ganz zu Ende ausgesprochen, da verlor ich meinen Ball, kam aus dem Rhythmus und habe es doch verflixt bis zum Ende der Stunde nicht mehr geschafft, diese Übung auf die Reihe zu kriegen :shock: . Spätestens da sind mir die Augen richtig aufgegangen.

Wir halten fest: zu Beginn meiner Reha habe ich mich ziemlich fit gefühlt. Am Ende der Reha und meiner Zeit als beobachtete Patientin hatte ich sämtliche Nebenwirkungen eines Medikaments, das ich bis heute noch nicht einnehme, wovon meine klinischen Beobachter jedoch ausgingen. Und ich war erwartungsgemäß nicht mehr in der Lage, relativ einfache Koordinationsübungen auszuführen.

Praktischer Teil II: Ich als Beobachterin eines Dramas in einem Heilerforum

Ich war viele Jahre Mitglied eines wunderbaren Forums, in dem sich die Teilnehmer mit allen möglichen Formen der Heilung (unter anderem auch QE und ME) befassen. Da ich durch die Reha die sehr nachhaltige Erfahrung gemacht habe, wie sich die Erwartung meines Gegenübers auf mich auswirken kann, vor allem wenn es in einem geschlossenen Feld wie einer Klinik von vielen Beobachtern mit gleichen Erwartungen geschieht, habe ich mich mit meinem alten Nick und der allen Foris bekannten Geschichte meiner gesundheitlichen Herausforderung des letzten Jahres abgemeldet.

In den letzten Wochen habe ich sehr viel mit dem Thema „ohnmächtig sein, hilflos sein, Opfer sein“ gematrixt und letzte Woche fand ich dazu keine Resonanz mehr. Einige wirklich erstaunliche Ereignisse im Außen bestätigten dies. So habe ich von meinem alten Stromanbieter nicht nur eine korrekte Abrechnung erhalten, sondern auch eine Rückzahlung innerhalb der angegebenen Frist. Warum ich das erwähne, wo es doch selbstverständlich ist? Weil das Internet voller Klagen ist von Menschen, denen es anders erging; die sich gezwungen sehen und sahen, zu klagen, um ihr Geld zu bekommen oder eine korrekte Abrechnung, die die Bundesnetzagentur und die Schlichtungsstelle eingeschaltet haben, um zu ihrem Recht zu kommen. Ich habe es nach anfänglichem Drama mit dem Stromanbieter mehrfach gematrixt und ausgeweitet auf „Ohnmacht, Hilflosigkeit, Opfer sein“ im Allgemeinen.

Nun habe ich zwar keine Resonanz mehr in mir zum „Opfersein“, aber ich sehe es noch im Außen. Wenn ich es im Außen noch sehe, muss es demnach ja in mir noch etwas geben, das meine Mitspieler in ihren Rollen festhält. Also habe ich weiter gepointet und nach den Aspekten in mir gefragt, die meine Mitspieler noch in ihren Opferrollen festhalten.

Wieder zurück zum Heilerforum: dort gibt es ein Forenmitglied, für das ich schon mehrfach gematrixt hatte und das mir immer wieder auffällt aufgrund der vielen Dramen in ihrem Leben, in denen sie oft Opfer ist oder sich hilflos fühlt. Um zu schauen, ob sich etwas an ihrer Situation verändert, habe ich mich unter einem anderen Nick wieder im Forum angemeldet und den Thread, in dem sie über ihre verzwickte Situation schrieb, verfolgt. Am Freitag ereignete sich nun folgendes, was mich wirklich sprachlos machte: während ich in ihrem Thread las, wurden von ihr alle Beiträge editiert und die Beschreibungen ihrer Ohnmachtssituation gelöscht oder geändert. Kurz danach erhielt ich vom System den Vermerk, dass ich diesen Thread nicht mehr anklicken könne, da ich keine Zugriffsrechte dafür hätte. Ich habe es einen Tag später noch einmal versucht, in diesem Thread zu lesen, doch es ist mir nicht mehr möglich.

Die Beiträge, die ich jetzt noch von dem Forenmitglied lesen kann, sind Beiträge, wo sie voller Empathie und Hilfsbereitschaft ist, anderen Tipps gibt und ihr vielfältiges Wissen mit anderen teilt. Die Beiträge ihrer Opfergeschichte sind von meinem Bildschirm verschwunden und für mich nicht mehr lesbar. Nach einer ersten Sprachlosigkeit musste ich schmunzeln und habe umgehend ausgetestet, ob es noch irgendetwas in mir gibt, das sie in ihrer Opferrolle festhält. Und … ich habe keine Resonanz mehr dazu gefunden :-).

Wir halten fest: während ich beobachtete, veränderte sich das, was ich beobachtete, zunächst in seiner Qualität gemäß meiner inneren Resonanz und verschwand dann ganz aus meinem Blickfeld.

Was für heute bleibt, sind Fragen:

  • Alles Zufall oder was?
  • Wie einflussreich ist die Beobachterposition wirklich?
  • Wie innen, so außen? Erst ich und dann die anderen?

Ich will es wissen … Du auch?:-)

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3 Kommentare zu “Das Doppelspaltexperiment, der Rosenthal-Effekt, die Spiegelneuronen und ich in einer Doppelrolle als Welle/Teilchen & Beobachterin

  1. Vielen Dank für die, sehr gut nachvollziehbare, Erklärung des Doppelspaltexperiments.
    Ja, der Beobachter verändert NICHT durch seine Wünsche oder seine Gefühle, sondern einfach NUR durch seine Beobachtung das Beobachtete!
    Und der Rosenthal Effekt zeigt uns auf, dass das, was wir erwarten in unser Leben tritt! Ganz schön beängstigend!
    Mit den Spiegelneuronen habe ich da eher meine Schwierigkeiten.
    Ist das so etwas wie Empathie?
    Die Forumsgeschichte ist ein schönes Beispiel und macht mich jetzt erstmal sprachlos!

    Und ja!!!! Ich will es auch wissen! Ich will es sogar GENAU wissen!!

    Machen wir uns auf! LG Neo

    • Hallo Neo,

      ja, allein durch die Beobachtung verändert sich beim Doppelspaltexperiment das Objekt, das ich beobachte. Nun wird von Physikern gerne argumentiert, dass dies jedoch nichts mit dem Bewußtsein des Beobachtenden zu tun habe. Dasselbe geschehe auch, wenn ein Roboter die Beobachtung übernehme.
      Hmmm… ist das wirklich so? Der Beobachtende verfolgt eine Intention. Menschliches Bewußtsein könnte also durchaus beim Beobachten eine Rolle spielen. Fällt die Intention, das Bewußtsein des Beobachters wirklich weg, wenn das Ganze von einem Roboter übernommen wird? Käme ein Roboter von sich aus auf die Idee zu sagen: „Ach, heute schaue ich mir mal an, ob die Quantenteilchen beim Weg durch den Doppelspalt rechts oder links bevorzugen.“? Ist der Roboter nicht ein weiteres Instrument des Beobachtenden und seiner Intention? Genau wie eine Kamera oder sonstige Werkzeuge und Hilfsmittel? Sind wir wirklich in der Lage, dieses Experiment nachzustellen und menschliches Bewußtsein und die hinter dem gesamten Versuch stehende Intention komplett auszuschalten?

      Der Rosenthal-Effekt zeigt ja nicht nur, dass ich erlebe, was ich erwarte, sondern dass meine Erwartungen einen Einfluss haben auf das Verhalten meiner Mitmenschen. Was passiert mit meinen Mitmenschen, wenn ich die stille Erwartung habe, dass sie dumm, ohnmächtig, hilflos, krank, etc. pp sind? Reagieren sie wie die Ratten und Schüler aus den Rosenthal-Experimenten? So wie ich in der Reha-Klinik? Und was kann ich bewirken, wenn ich mir diese stillen Erwartungen, diese Vor-Urteile meinerseits bewußt mache und diese bereinige?

      Das ist der Ansatz von Meta-Matrix-Transformation und um das herauszufinden, bin ich hier und teile meine Erfahrungen mit Euch :-).

      Herzliche Grüße – Marya

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