Was macht die Meta in der Matrix?

Meta ist nicht nur ein weiblicher Frauenname, der in der Generation unserer Großmütter noch häufig vorkam, sondern auch eine Betrachtungsebene. Wenn ich von der Metaebene aus schaue, nehme ich eine übergeordnete Sichtweise ein.

Wozu brauche ich denn die Metaebene beim Matrixen?

Diese Frage umkreist mich seit Beginn dieses Jahres. Vielleicht stellt sie sich automatisch zu Beginn des sagenumwobenen Jahres 2012? Mich zumindest hält sie ziemlich beschäftigt und ich frage mich nun schon eine Weile, ob es wirklich Sinn macht, für Dritte zu matrixen oder zu pointen. Und ich frage mich das deshalb, weil ich bei der Anwendung für Dritte sehr unterschiedliche Erfahrungen sammeln konnte. Mal klappt es ganz fix, mal bewegt sich überhaupt nichts. Und dann gibt es immer noch Personen, die aus dem Wehklagen gar nicht raus kommen, so viel Chaos ereignet sich in ihrem Leben. Oder wir konnten ein Feuerchen löschen und zwei andere flackerten an neuen Stellen auf. Was genau ist denn da los? Hab ich da irgendetwas falsch gemacht beim Pointen oder Matrixen?

Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich meine innere Stimme, mein Höheres Selbst oder wie auch immer man diese ewige Instanz nennen mag, sehr deutlich hören kann. Auf die Frage nach den Lottozahlen für das kommende Wochenende verrät sie mir leider nichts ;-), aber auf die Fragen, die mich in meiner persönlichen Entwicklung weiterbringen, erhalte ich immer und sehr liebevoll eine Antwort.

Und so habe ich auch die Frage gestellt, was denn da schief läuft? Warum klappt es mal, warum manchmal nicht? Liegt es wirklich daran, ob die Person, für die ich matrixe, das schon zulassen kann oder eben auch nicht?

Tja, und hier kommen wir zur Gretchenfrage: liegt’s an mir oder am Klienten? Ist es meine Schuld, wenn nichts klappen will? Oder seine, weil er nichts zulassen kann?

Ja, alles, was ich in meinem Leben vorfinde, habe ich erschaffe. Und nein, es ist nicht meine Schuld, wohl aber meine Verantwortung. Das Leben selbst wertet nicht, daher gibt es auch keine Schuldfrage.

Und wie muss ich mir das jetzt vorstellen? Vielleicht mit einem Bild: ich bin wie eine Schablone, deren energetisches Muster geprägt ist von übernommenen Glaubenssätzen, Vorerfahrungen, mentalen Mustern, alten, energetischen Prägungen. Das Leben selbst ist das Licht, das auf diese Schablone fällt und den Inhalt auf eine Art Leinwand projiziert. Dort kann ich es als mein Hologramm, meine Welt, meine Realität sehen. Das ist auch damit gemeint, wenn jemand sagt, das Leben sei wie ein Spiegel.
Wenn ich Mitspieler in meinem Leben habe, so spielen sie gemäß meines Drehbuches. Witzig ist es immer dann, wenn man die Mitspieler in einem anderen Kontext erlebt und ihr Verhalten plötzlich ganz anders ist als in meinem Kontext .
Auch ich habe sie: Vorerwartungen, energetische Voreinstellungen zu bestimmten Themen, Glaubenssätze, etc… Und damit gehe ich hinaus in die Welt. Ich liebe es, mich mit energetischen und alternativen Heilweisen zu beschäftigen, finde es toll, wenn ich sehe, dass es Menschen damit wieder besser geht. Aber… damit ich dieses „Spiel“ in meinem Hologramm spielen kann, muss ich davon ausgehen, dass es Krankheit gibt. Es ist also in meiner Resonanz (und dort in meinem Glaubenssystem): „Krankheit ist real. Darum lerne ich jetzt das Heilen!“ Und weil ich davon ausgehe, dass es Krankheit gibt, tauchen in meinem Hologramm auch Menschen auf, die Krankheiten haben und ich selbst hab auch ein paar Wehwehchen. Großartig! Dann lerne ich jetzt ganz viele energetische Methoden und heile… Oder zeige anderen, wie sie sich heilen können. Das Interessante daran ist, in meinem Hologramm werden die Kranken nicht weniger. Seit ich mit ME arbeite, werden es immer mehr. Und ich habe immer öfter immer mehr Bitten um Unterstützung bei allen möglichen Erkrankungen im Freundeskreis…

Logisch, nicht wahr? Wenn ich jetzt konsequent bin und wirklich heilen will, kann ich nur bei mir anfangen. Ich bin die Schablone, durch die das Licht auf die Leinwand fällt. Also erkenne ich die volle Verantwortung an für das, was ich auf meiner Leinwand sehe und höre auf, die Mitspieler auf meiner Leinwand heilen zu wollen. Sie sind nicht krank, sie spielen mit mir mein Spiel, bis ich es erkennen kann. Bis ich meine Schablone hinter allem sehe und zu mir zurückkehre. Dort ist das Muster, dort sind die „Fehler“, die die Wirklichkeit verzerren und zu meiner Realität machen. Das ist es, was Ho’oponopono ( http://de.spiritualwiki.org/Wiki/Hooponopono) meint. Das ist es, was Dr. Len in der Gefängnispsychiatrie gemacht hat. Er hat seine Schablone transformiert.

Für mich bedeutet das, dass ich nicht mehr so arbeiten kann wie früher. So lange ich Krankheit für real halte, brauche ich bei gesundheitlichen Problemen nicht mehr zu matrixen. Entweder verlagere ich das Problem dann auf einen anderen Mitspieler in meiner „Realität“ oder derselbe Mitspieler tut mir den Gefallen und taucht wieder und wieder mit seinen Problemen auf.
Wenn ich hier wirklich helfen will, müsste ich konsequenterweise das Problem auf meiner Schablone matrixen und transformieren. Meine Resonanz zu dem Problem auflösen und so meine Mitspieler in meiner Realität aus ihrer „Problemrolle“ entlassen.

Und genau das ist, was ich hier in diesem Blog dokumentieren werde. Ich gehe auf die Metaebene und erkenne, dass ich das „Problem“ bin. Und dort beginnt die Transformationsarbeit mit ME und dem 2-Pointing.

Um eine Grundlage zu schaffen für das erfolgreiche Arbeiten, wurden mir von meiner inneren Stimme drei Themen ans Herz gelegt, um die ich mich kümmern sollte:

  • Probleme beim Arbeiten mit energetischen Methoden
  • Bereitschaft, die volle Verantwortung für mich, mein Leben und meine Schöpfungen zu übernehmen
  • Opfer sein, ohne Macht sein, hilflos sein, sich ohnmächtig fühlen

Was es genau damit auf sich hat und warum diese drei Themen für das erfolgreiche Schöpfungsspiel so wichtig sind, berichte ich in meinem nächsten Artikel.

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